18. März – Tag der politischen Gefangenen

Der 18. März ist der Tag der politischen Gefangenen. An diesem Tag wollen wir an alle Genossinnen und Genossen erinnern, die aufgrund ihres politischen Kampfes in den Knästen dieser Welt sitzen. Wir stehen solidarisch mit euch, vergessen euch nicht und führen die Kämpfe, die euch die Freiheit gekostet haben, fort!

Wir wollen diesen Tag dazu nutzen, um auf die Rote Hilfe e.V. aufmerksam zu machen und alle dazu ermuntern, dieser beizutreten. Die Rote Hilfe versteht sich als spektrenübergreifende linke Solidaritätsorganisation, die Genossinnen und Genossen unterstützt, die von staatlicher Repression betroffen sind. Die Rote Hilfe unterstützt Betroffene dabei u.a. materiell und politisch in Form von Solidaritätskampagnen, der Vermittlung von Anwältinnen und Anwälten und insbesondere durch die Beteiligung an anfallenden Repressions- und Prozesskosten.

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Corona

Stellungnahme der Kämpfenden Jugend Bremen

Es geht zur Zeit ein neues Gespenst um in Europa und in der Welt: COVID-19. Das sogenannte Coronavirus breitet sich aus, es gibt zurzeit kein anderes Gesprächsthema mehr. Krankenhäuser sind überfüllt, Ärzte stellen gelbe Scheine schon am Fließband per Telefongespräch aus, Hamsterkäufer räumen die Supermärkte leer, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kitas schließen, Firmen schicken ganze Belegschaften nach Hause. Eine einzige Panikwelle geht um die Welt. Was ist da eigentlich los?

Wir sind keine medizinisch überdurchschnittlich geschulten Leute, deswegen ist uns eine allumfassende Beurteilung der tatsächlichen Gefährlichkeit des Coronavirus‘ nicht möglich. Aus der Analyse unterschiedlicher Quellen ergeben sich für uns vor allem folgende Gesichtspunkte: Aufgrund der Neuartigkeit des Virus‘ gibt es so gut wie keine Immunität dagegen, man steckt sich daher schnell damit an. Insbesondere alte und durch andere Krankheiten vorbelastete Menschen sind besonders gefährdet. Bis auf diese Risikogruppen ist das hauptsächliche Problem mit dem Virus nicht ein notwendig lebensbedrohlicher Verlauf, sondern die hohe Ansteckungs- und damit Verbreitungsgefahr.

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Solidarität mit dem iranischen Volk

In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar wurde ein hochrangiger Offizier des iranischen Militärs durch einen Drohnenangriff des US-Imperialismus auf direkten Befehl Donald Trumps getötet. Dieser imperialistische Angriff stellt eine neue von den USA gewollte Eskalation der Situation im Nahen Osten dar, es droht nun unmittelbar ein neuer Golfkrieg zwischen den USA und dem Iran. Dafür spricht, dass die USA zusätzlich weitere Truppen in die Region verlegen. Als klar antiimperialistische Jugendliche verurteilen wir den imperialistischen Angriff auf den Iran. Sollte es zu einem Krieg kommen, stehen wir solidarisch mit dem iranischen Volk.

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Heraus zur LLL-Demonstration 2020!

Am 12. Januar 2020 ist es wieder so weit, es findet wieder die LLL-Demonstration in Berlin statt. Wir rufen gemeinsam mit anderem Gruppen dazu auf sich am roten Teil des Antifa Blocks zu beteiligen.

Als Kommunistinnen und Kommunisten mobilisieren wir zu dieser Demonstration. Im Folgenden wollen wir kurz erläutern, warum wir es wichtig finden, das Gedenken an Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und auch an Lenin hochzuhalten, aus ihrem Lebenswerk zu lernen und ihr Wirken weiterzuführen.

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Neue Broschüre “Klimakampf heißt Klassenkampf!”

Die bevorstehende Woche steht deutschlandweit im Zeichen des Klimakampfes! Höhepunkt dieser Woche wird die Demonstrationen rund um den Globalen Klimastreik in vielen Städten sein.

Anlässlich hierzu veröffentlichen wir unsere Broschüre zum Thema Klima. Inhalt dieser Broschüre ist unsere Analyse der Ursachen des Klimawandels und unsere Ideen, wie dieser bekämpft werden kann. Wir sind der Auffassung, dass der Klimawandel nicht im bestehenden System, d.h. im Kapitalismus, genauer gesagt im Imperialismus, zu stoppen ist, da dieses System auf der Ausbeutung der Erde basiert und der bürgerliche Staat als Vertreter der Kapitalistenklasse dieses niemals ernsthaft verändern wird.

Alles weitere – Ursachen, Lösungsansätze und unsere Position zur aktuellen Klimabewegung – findet ihr in der Broschüre auf unserer Homepage und bald auch in gedruckter Form.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!


→ Download Broschüre als PDF

Global Strike: System change, not climate change!

Die Jugend überall auf der Welt entwickelt aktuell ein Bewusstsein dafür, dass das Elend und die Zerstörung der Welt nicht in diesem System zu bekämpfen ist, sondern das System mit all seinen Vertreterinnen und Vertretern selbst der Feind ist. Denn dieses System ist brutal, umweltfeindlich und beutet vor allem in den armen und unterdrückten Gebieten der Welt Menschen und Natur aus. Dieses Wirtschaftssystem und unser Reichtum basiert auf der Vernichtung der Natur. Da die Ressourcen, welche die Konzerne benötigen weder ökologisch und nachhaltig gewonnen werden, noch klimaneutral verarbeitet und genutzt werden.

Für uns ist es entscheidend, das sich eine Klimabewegung die es ernst meint, nicht von bürgerlichen Parteien vor den Karren spannen lässt, sondern sie als Vertreter des Systems für den Klimawandel verantwortlich macht.

Deswegen sind wir solidarisch mit Fridays for Future und rufen dazu auf sich am Globalen Klimastreik am 20.09.2019 zu beteiligen.

Lasst uns gemeinsam dafür auf die Straße gehen das Klima zu retten und den Kapitalismus zu überwinden!

Für eine revolutionäre Klimabewegung!

#SystemChangeNotClimateChange
#WorkersForFuture

Nieder mit ihrer Repression!

Wir verurteilen die derzeitigen Repressionen in Berlin und Oberösterreich gegen AntiimperialistInnen und AntifaschistInnen! Der Klassenfeind fährt in Berlin über 100 Bullen für neun Hausdurchsuchungen auf und belegt AnmelderInnen einer antifaschistischen Demonstration in Österreich mit astronomischen Geldstrafen in Höhe von mehreren 10.000 €. Während sich faschistische Paramilitärs, die sich schonmal Leichensäcke und Ätzkalk für ihre politischen Gegner besorgen, größtenteils ungestraft und in Ruhe zurücklehnen können, kriegt die antiimperialistische und antifaschistische Linke die „starke Hand des Staates“ zu spüren. Insbesondere nach G20 zeigte sich mit was für einem Nachdruck der Staat gegen Linke vorgeht. Mit massiven Öffentlichkeitsfahndungen, Gefängnisstrafen und Hausdurchsuchungen wurde gegen politische Gegner vorgegangen. Damit offenbaren die Staaten Bundesrepublik Deutschland und Österreich wieder und immer wieder ihren Klassencharakter und zeigen, wessen Instrumente sie sind: die der Bourgeoisie.

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Für ein Ende der Ausbeutung von Mensch und Natur

Wir beteiligten uns als Ortsgruppe Hannover an der landesweiten Fridays for future-Demonstration am 5.7. in Hannover. So demonstrierten wir gemeinsam mit  den verschiedensten Menschen für eine klimafreundliche Gesellschaftsordnung und für ein Ende der Ausbeutung von Mensch und Natur.

Zudem wurden Flyer verteilt, auf denen erläutert wird, warum die Rettung des Klimas für uns nur durch einen Systemwandel, durch den Sturz des Kapitalismus, erreicht werden kann. Der Flyer und unsere Inhalte wurden besonders bei den jüngeren Demonstrationsteilnehmerinnen und –teilnehmern sehr wohlwollend aufgenommen. Parolen wie „System change, not climate change“ verdeutlichen, dass die Jugend mehr und mehr ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass das Elend und die Zerstörung der Welt in diesem System nicht zu bekämpfen ist, sondern das System mit all seinen Vertreterinnen und Vertretern selbst der Feind ist.

Lasst uns unsere Wut nutzen, uns weiter organisieren und gemeinsam kämpfen!

Klimawandel geht nur antikapitalistisch!
Für eine revolutionäre Klimabewegung!

– Ortsgruppe Hannover –


Flyertext: